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28.06.2019, 08:37 Uhr
Reaktion auf den Artikel der SPD zu einem Wasserspielplatz

Auf die „Information“ der SPD zu deren Antrag zum Thema Wasserspielplatz Ecke Turmgasse/Im Kreis möchten wir gerne Stellung nehmen.

Den beantragten Standort an der Stadtmauer halten wir für ungeeignet. Sowohl die zu kleine Fläche, als auch die schattige Lage sind nicht ideal. Auch in technischer Hinsicht ist dieser Standort nur sehr schwierig umzusetzen.

Es gab in der Vergangenheit bereits einen Wasserspielplatz im Ortsteil Mosbach. Mit dem Betrieb wurden schlechte Erfahrungen gemacht, der Platz stand öfter unter Wasser.

Für die Einrichtung eines Wasserspielplatzes darf, aus gesundheitlichen Erwägungen, nur Trinkwasser genutzt werden. Die einzelnen Komponenten, z.B. eine spezielle Trinkwasserpumpe, müssen mit hohem Aufwand gewartet werden, um die Trinkwasserqualität zu gewährleisten. Zudem machen wir uns Gedanken, um eine nachhaltige Nutzung des Trinkwassers, welches als Lebensmittel mit hohem technischen und finanziellen Aufwand, für uns gewonnen wird. Die Wassergebühren wurden kürzlich erstmals seit Jahren durch das Wasserwerk erhöht, um diese Qualität auch in Zukunft sicherzustellen.

Im Haushaltsplan der Gemeinde sind jährlich Mittel bereitgestellt für die Anschaffung neuer Geräte auf unseren Spielplätzen. Für 2019 wurden hierfür 23.000 Euro ausgeben.
Für unser beliebtes Freibad sind im Haushaltsplan 2019 alleine im Investitionsbereich 367.000 Euro eingestellt, um dieses Wasserparadies weiterhin attraktiv und technisch auf dem neuesten Stand zu halten. Dies sehen wir nicht als Selbstverständlichkeit an, in einer Zeit, in der oft von Bäderschließungen die Rede ist.

Mehrheitlich gut finden wir die Idee, für den Neubau der KITA Wilhelmstraße im Außenbereich ein Wasserspielgerät anzuschaffen. Der Betrieb unter Aufsicht ist einfacher zu handhaben, sicherer und ein Wasseranschluss ist dort bereits vorhanden. Vielleicht lassen sich durch den Betrieb bessere Erfahrungen machen als in der Vergangenheit. Wir werden die Thematik in jedem Fall im Auge behalten.

Gerne sind wir bereit sachliche Themen auch sachlich zu diskutieren. Wir haben in der Vergangenheit Anträgen der Kollegen/innen der SPD zugestimmt, wenn wir diese gut fanden. Dann haben wir zwar nicht „salbungsvoll genickt“, wie die SPD zu diesem Thema schreibt, sondern waren von der Sache überzeugt.